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Dauerhafte Weiterleitungen mit 301 – so verlierst Du keinen Link Juice
Wenn Du URLs änderst – sei es, weil Du eine neue Struktur einführst, Produkte aus Deinem Onlineshop nimmst oder alte Beiträge und Artikel in Deinem Blog überarbeitest – solltest Du alte Seiten nicht einfach verschwinden lassen.
Das mögen weder Google noch Deine Besucher. Stattdessen leitest Du mit einem sogenannten 301-Redirect auf die neue URL weiter. Damit signalisierst Du der Suchmaschine, dass es eine neue Adresse gibt. So bleiben Dir durch folgenden Code Ranking und Autorität erhalten:
Unser Tipp: Immer den vollständigen Pfad angeben und auf HTTPS umleiten, wenn Deine Seite schon mit SSL läuft.
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www auf non-www umleiten – Duplicate Content vermeiden
Doppelte Inhalte mag Google gar nicht. Technisch gesehen sind www.lass-machen.me und lass-machen.me für die Suchmaschine zwei verschiedene Websites. Für Suchmaschinen bedeutet das: potentiell Duplicate Content, also doppelte Inhalte – was im schlimmsten Fall zu schlechterem Ranking führen kann.
Du solltest Dich also entscheiden, welche Variante Du nutzen willst, und die andere sauber per 301 umleiten. Hier ein Beispiel, um durch den folgenden Code www auf non-www weiterzuleiten:
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HTTPS erzwingen – sicher und besser fürs Ranking
Google liebt Sicherheit. Wenn Deine Seite noch über http erreichbar ist, solltest Du sie auf https umleiten. Das schützt nicht nur Deine Nutzer, sondern verbessert auch Deine Suchmaschinenoptimierung.
SSL-Verschlüsselung ist heute Standard – und Google hat bereits 2014 bekanntgegeben, dass HTTPS ein Rankingfaktor ist. Außerdem wird in vielen Browsern eine Warnung angezeigt, wenn eine Seite unverschlüsselt ist. Mit diesem Codeschnipsel sorgst Du dafür, dass alle Anfragen automatisch über HTTPS laufen:
Pro-Tipp: Kombiniere das gleich mit dem Punkt 2, um alles in eine schöne einheitliche URL-Form zu bringen!
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Browser-Caching aktivieren – schnellere Ladezeiten
Google liebt schnelle Websites – und Deine Besucher auch. Eine Möglichkeit, Deine Seite schneller zu machen, ist Browser-Caching. Dabei speichert der Browser bestimmte Dateien, wie zum Beispiel Bilder, CSS, JS, lokal ab, damit sie bei einem erneuten Besuch nicht nochmal neu geladen werden müssen. Das geht durch folgenden Code:
Unsere Tricks: Du kannst die Zeiträume natürlich anpassen. Bilder dürfen ruhig länger im Cache bleiben, Skripte und Styles eher kürzer.
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GZIP-Komprimierung – Dateigröße um 60–80 % senken
Die GZIP-Komprimierung sorgt dafür, dass Deine Website-Dateien (HTML, CSS, JS etc.) komprimiert vom Server zum Browser geschickt werden. Das reduziert die Dateigröße oft um 60–80 % – und damit die Ladezeit. Ergebnis: deutlich schnellere Ladezeiten für Deine Seite.
Zusätzlicher Expertentipp von Dennis: Nicht jeder Hoster hat mod_deflate aktiviert – schau also vorher kurz in die Server-Doku oder frag den Support, ob es aktiv ist. Falls du ein CMS wie WordPress nutzt, geht das übrigens auch oft per Plugin. Mit entsprechenden Tools kannst Du checken, ob Deine Seite wirklich komprimiert wird.
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index.php-Dopplungen abfangen
Manche CMS, wie WordPress oder Shopsysteme wie Shopify, erzeugen automatisch mehrere Versionen derselben Seite – zum Beispiel mit und ohne index.php. Das führt zu Duplicate Content, was sich negativ aufs Ranking auswirken kann. Mit .htaccess kannst du diese Dopplungen gezielt abfangen. Mit diesem Codeschnipsel wird zum Beispiel https://www.deine-seite.de/index.php automatisch zu https://www.deine-seite.de/.
Protipp: Wenn Du WordPress oder ein anderes CMS nutzt, prüfe zusätzlich, ob dort „saubere Permalinks“ aktiviert sind – viele Systeme bringen eigene Rewrite-Regeln (sogenannte rewriterule) mit, die Du ggf. ergänzen oder anpassen solltest.
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Eigene 404-Seite einrichten
Standard-Fehlerseiten schrecken Nutzer ab – und können die Absprungrate erhöhen. Mit einer eigenen 404-Seite bietest du stattdessen einen freundlichen Hinweis. Statt einer Standardseite solltest Du dem Nutzer zumindest eine freundliche 404-Seite zeigen – am besten mit Suchfunktion, Menü oder einem Link zur Startseite. So bleiben Nutzer eher auf Deiner Seite, statt sofort abzuspringen.
Extratipp: Das geht übrigens auch für andere Fehlercodes, wie zum Beispiel 500 = Serverfehler.
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Verzeichnisse vor Bots und Nutzern aussperren
Du willst nicht, dass Google deinen admin/-Ordner crawlt? Oder eine Testumgebung indexiert wird? Dann kannst du diese Bereiche mit .htaccess aussperren – sowohl für Bots als auch für Nutzer. Hier die Variante: Zugriff komplett verbieten.
Protipps: Das kannst Du mit einem Passwortschutz kombinieren, falls Du Zugriff brauchst, aber nicht willst, dass jeder reinschauen kann.
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Hotlinking unterbinden – Deine Bilder, Deine Bandbreite
Wenn andere Websites Deine Bilder einfach einbinden, zahlst Du die Bandbreite. Dieses sogenannte Hotlinking kannst Du mit folgenden Tricks unterbinden – und gleich ein lustiges „Bitte nicht klauen“-Bild anzeigen lassen. So geht das durch den folgenden Code im Verzeichnis:
So schützt Du Deine Serverressourcen – und machst deutlich, dass du kein Fan von Content-Diebstahl bist.
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Sprechende URLs mit RewriteRule erzeugen
Falls Deine Seite sowohl mit und ohne .php, .html etc. aufrufbar ist, kann das zu Duplicate Content führen. Mit einer Rewriterule kannst du solche "doppelten" URLs sauber umleiten. SEO-freundliche URLs wie deine-seite.de/produkte/kaffeemaschine sind einfach schöner, besser lesbar und ranken besser als kryptische Konstrukte wie index.php?id=123. Mit dieser RewriteRule und durch den folgenden Code wandelst du interne URLs in hübsche, sprechende URLs um:
Heißt: Wenn jemand deine-seite.de/produkt/42 aufruft, bekommt er intern produkt.php?id=42. Die URL bleibt aber „pretty“.